Mülltonnen für Privathaushalte
Was entsorge ich wo?
Geben Sie ein, was Sie entsorgen möchten. Wir wissen, wohin es gehört.
Infos zur Restmülltonne
Eine Restmülltonne ist für jeden Haushalt Pflicht. Die schwarze Restmülltonne wird alle 4 Wochen geleert. Am Abfuhrtag muss sie ab 6:30 Uhr gut sichtbar am Straßenrand stehen.
Tonnengrößen und Varianten
Die Restmülltonne ist in Größen von 35 bis 240 Litern erhältlich. Für größere Abfallmengen bietet der Abfallwirtschaftsbetrieb zusätzlich Vierradbehälter mit 660 oder 1.100 Litern an.
Was gehört in die Restmülltonne?
Alles, was nicht in die Papier-, Bio-, Verpackungs- oder Elektroschrottsammlung gehört – und was kein Problem- oder Schadstoff ist.
Beantragung und Chip
Die Tonne beantragen Sie direkt beim Abfallwirtschaftsbetrieb. Jede Tonne ist mit einem Transponderchip ausgestattet, der für die Abrechnung genutzt wird.
Abfallgebühren
Die Gebühren richten sich nach der Anzahl, Größe und Bereitstellung der Tonnen. Wer Abfälle gut trennt, reduziert das Restabfallvolumen und senkt damit die Kosten.

35 Liter
Tonnenmaße
H 46 cm | B 44 cm | T 54 cm
2 Rollen
Leerung alle 4 Wochen

120 Liter
Tonnenmaße
H 97 cm | B 48 cm | T 56 cm
2 Rollen
Leerung alle 4 Wochen

240 Liter
Tonnenmaße
H 106 cm | B 59 cm | T 74 cm
2 Rollen
Leerung alle 4 Wochen

660 Liter
Tonnenmaße
H 123 cm | B 137 cm | T 76 cm
4 Rollen
Leerung alle 4 Wochen

1.100 Liter
Tonnenmaße
H 132 cm | B 137 cm | T 108 cm
4 Rollen
Leerung alle 4 Wochen
Häufige Fragen zu Restmülltonnen
Welche Behältergröße ist die richtige für mich?
Jeder Haushalt muss mindestens einen Behälter mit 35 Litern nutzen. Das Volumen des Behälters ist so zu wählen, dass der im Zeitraum von vier Wochen regelmäßig im jeweiligen Haushalt anfallende Restabfall darin Platz findet. Generell gilt, dass die Restmülltonne nur mit geschlossenem Deckel zur Abholung bereitgestellt werden darf. Das Einstampfen oder Pressen von Müll ist verboten.
Die Restmülltonne alleine oder gemeinsam mit anderen Haushalten nutzen?
Entscheidend ist, wie viele Haushalte sich auf einem Grundstück befinden.
Befinden sich auf dem Grundstück bis zu sieben Wohnungen, gilt der Grundsatz, dass jeder Haushalt seine eigene Restmülltonne nutzt. Dies gilt dann auch für die Bio- und die Altpapiertonne. Auf Wunsch ist es aber auch möglich, dass alle oder mehrere Haushalte eine Behältergemeinschaft bilden. Alle Haushalte einer Behältergemeinschaft nutzen dann in der Regel die Tonnen für Restabfall, Bioabfall und Altpapier gemeinsam. Eine Behältergemeinschaft hilft nicht nur Platz, sondern auch Gebühren zu sparen.
Das Formular finden Sie hier.
Ab acht Haushalten auf einem Grundstück nutzen alle Haushalte grundsätzlich die Tonnen für Restabfall, Bioabfall und Altpapier gemeinsam. Einzelnutzungen werden auf Antrag nur zugelassen, wenn sich auf dem Grundstück insgesamt nicht mehr als 14 Haushalte befinden und die Hausverwaltung zustimmt.
Haushalte auf Grundstücken mit mehr als 14 Haushalten müssen die Abfalltonnen immer gemeinsam nutzen. Hier sind keine Ausnahmen möglich.
Ein Infoblatt zu Behältergemeinschaften zwischen Privathaushalten finden Sie hier.
Biotonne
Die Biotonne hat einen braunen Deckel und ist in der Abfallgebühr bereits enthalten. Es entstehen keine Zusatzkosten.
Bioabfälle sind viel zu wertvoll für den Restabfall: Aus ihnen entsteht im Landkreis Freudenstadt regenerative Energie und hochwertiger Kompost, der in der Landwirtschaft und im Gartenbau zum Einsatz kommt.
Ausnahme:
Wer komplett selbst kompostiert, also Bioabfälle sowie Garten- und Grünabfälle vollständig auf dem eigenen Grundstück verwertet, kann sich als sogenannter Eigenkompostierer von der Nutzungspflicht befreien lassen.
Tipps zur Nutzung:
Für die Vorsortierung in der Küche eignen sich Papiertüten oder Zeitungspapier (kein Hochglanzpapier). Beides kann zusammen mit dem Bioabfall in die Tonne.
Noch praktischer: Die BioEnergieTüte des Landkreises Freudenstadt: reißfest, aus Recyclingpapier und speziell für Bioabfälle entwickelt. Sauber, hygienisch und umweltfreundlich, erhältlich in vielen Verkaufsstellen vor Ort.
Abfuhr und Kontrolle:
Die Biotonne wird alle 2 Wochen geleert. Am Abfuhrtag muss sie ab 6:30 Uhr bereitstehen.
Ein Detektor am Sammelfahrzeug erkennt Störstoffe. Bei Fehlwürfen wird ein akustisches Signal ausgelöst und der Verstoß dokumentiert.
Wichtig: Enthält die Tonne Störstoffe, wird sie nicht geleert. Stattdessen bleibt sie stehen und wird mit einer roten Karte gekennzeichnet.
Dann gibt es zwei Möglichkeiten:
- Nachsortieren: Der Bioabfall muss von den Störstoffen befreit und zur nächsten regulären Abfuhr erneut bereitgestellt werden.
- Sonderleerung: Alternativ kann die Tonne als Restabfall geleert werden. Das ist jedoch mit zusätzlichen Gebühren verbunden (siehe Gebührenverzeichnis), wenn eine schriftliche Bestätigung der Kostenübernahme gegenüber dem Abfallwirtschaftsbetrieb vorliegt. Bei Antragsstellung bitte immer zwingend die 8-stellige Behälternummer angeben.
- Weitere Alternativen sind die Anlieferung als Restabfall bei den Entsorgungsanlagen oder der Erwerb von gebührenpflichtigen Restabfall-Mehrbedarfssäcken, in die der verunreinigte Bioabfall gefüllt werden kann.
Sauberer Bioabfall schützt Umwelt und Geldbeutel und sorgt für reibungslose Entsorgung.

80 Liter
Tonnenmaße
H 92,5 cm | B 44,5 cm | T 51,6 cm
2 Rollen
Leerung alle 2 Wochen

120 Liter
Tonnenmaße
H 94,8 cm | B 48 cm | T 55,2 cm
2 Rollen
Leerung alle 2 Wochen

240 Liter
Tonnenmaße
H 106,8 cm | B 58,3 cm | T 73,4 cm
2 Rollen
Leerung alle 2 Wochen
Tipps für den optimalen Umgang mit der Biotonne
Den passenden Standort wählen
Die Biotonne sollte an einem für alle Haushaltsmitglieder leicht erreichbaren Ort stehen. Im Winter ist ein frostgeschützter Platz wichtig, im Sommer empfiehlt sich ein schattiger Standort, um die Tonne vor Hitze zu schützen.
Biotonne richtig befüllen
Bevor Sie Abfälle in die Biotonne geben, legen Sie eine Schicht zerknülltes Zeitungspapier oder Eierkartons hinein. Diese Materialien nehmen überschüssige Feuchtigkeit auf und verhindern, dass die Bioabfälle im Winter festfrieren.
Überfüllung vermeiden
Wenn die Biotonne zu schwer wird, kann sie nicht ordnungsgemäß geleert werden. Eine zu volle Tonne kann beschädigt werden, herunterfallen oder sich nicht anheben lassen.
Vorsortiergefäß in der Küche verwenden
Nutzen Sie ein Vorsortiergefäß für den Bioabfall in der Küche. Legen Sie dafür eine Papiertüte oder Zeitungspapier hinein und halten Sie den Deckel stets geschlossen.
Küchenabfälle nicht offen lagern
Verpacken Sie Ihre Bioabfälle immer in Papiertüten und fügen Sie ausreichend Zeitungspapier hinzu, um unangenehme Gerüche zu reduzieren.
Gerüche und Fliegen vermeiden
Feuchte Küchenabfälle können in der Biotonne faulen und dabei Gerüche verursachen, die Fliegen anlocken. Diese legen Eier, aus denen schnell Maden entstehen. Ein Biofilterdeckel, erhältlich beim Abfallwirtschaftsbetrieb oder im Online-Handel (wichtig ist, auf die passende Größe für Ihre Tonne zu achten), hilft, Gerüche zu minimieren und Fliegen fernzuhalten.
Infos zur Papiertonne
Die Papiertonne hat einen blauen Deckel und wird alle 4 Wochen geleert. Am Abfuhrtag muss sie ab 6:30 Uhr am Straßenrand bereitstehen.
Die Nutzung ist kostenlos. Die Tonne kann beim Abfallwirtschaftsbetrieb beantragt werden – das Antragsformular finden Sie hier.
Papier kann alternativ auch an Wertstoffinseln, bei Entsorgungsanlagen oder in RecyclingCentern abgegeben werden.
Wichtig: Es wird nur Papier mitgenommen, das sich in der Tonne befindet. Bitte stellen Sie kein zusätzliches Altpapier daneben. Achten Sie zudem darauf, die Tonne nicht zu überladen, besonders bei Büchern und Zeitschriften.

240 Liter
Tonnenmaße
H 106,8 cm | B 58,3 cm | T 73,4 cm
2 Rollen
Leerung alle 4 Wochen

1.100 Liter
Tonnenmaße
H 146 cm | B 137 cm | T 121 cm
4 Rollen
Leerung alle 4 Wochen
Gelber Sack
Der Gelbe Sack dient der Sammlung bestimmter Verpackungsabfälle aus Privathaushalten und Kleingewerben. Abgeholt wird alle 4 Wochen, am Abfuhrtag ab 6:30 Uhr am Straßenrand bereitstellen.
In den Gelben Sack gehören ausschließlich leichte Verpackungen wie z. B.
- Verpackungen aus Kunststoff
- Konservendosen
- Getränkekartons (z. B. Tetra Paks)
- Folien
Alle Verpackungen müssen leer und trocken sein. Ein Ausspülen ist nicht erforderlich, solange keine Reste mehr enthalten sind. Trennen Sie verschiedene Verpackungsbestandteile (z. B. Becher und Deckel), um das sortenreine Recycling zu ermöglichen.
Die Gelben Säcke sind kostenlos erhältlich beim Kundencenter des Abfallwirtschaftsbetriebs, bei der Bürger-Info im Landratsamt, bei Entsorgungsanlagen, RecyclingCentern und in allen Rathäusern.

Häufige Fragen zum Gelben Sack:
Was tun, wenn der Gelbe Sack nicht abgeholt wurde?
Für Abholung und Verteilung ist die Firma Remondis Süd GmbH zuständig, nicht der Abfallwirtschaftsbetrieb. Kontakt: 0800 1223255
Wo bekomme ich zusätzliche Gelbe Säcke?
Bei den Bürgermeisterämtern, im Kundencenter des Abfallwirtschaftsbetriebs, bei der Bürger-Info im Landratsamt, in RecyclingCentern und auf jedem Rathaus.
Müssen Verpackungen ausgespült werden?
Nein. Es reicht, wenn sie restentleert sind. Bitte Einzelteile wie Joghurtbecher und Aludeckel trennen.
Was ist das Duale System?
Hersteller und Handel müssen laut Verpackungsverordnung gebrauchte Verkaufsverpackungen kostenlos zurücknehmen und recyceln. Inzwischen übernehmen in Deutschland mehr als zehn verschiedene duale Systeme diese Aufgabe.
Weitere Infos: Mülltrennung wirkt – Kampagne der dualen Systeme